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Kommentar zu diesem Interview

Was hier letztendlich die neurologischen Symptome ausgelöst hat, läßt sich nicht sagen. Über eine direkte oder indirekte Beteiligung von medizinisch bedeutsamen Pilzen bei der Entstehung solcher neurologischen Symptome sind uns keine Arbeiten in der internationalen Literatur bekannt. Um es deutlich zu sagen: Pilzinfektionen sind nach heutigem Wissensstand nicht der Auslöser einer multiplen Sklerose.

Die genau geschilderten Untersuchungsbefunde sprechen überdies aber nicht für diese Erkrankung, sondern eher für eine parainfektiöse Enzephalomyelitis, eine Entzündung von Gehirn und Rückenmark, ausgelöst durch eine Infektion an anderen Stellen des Körpers.

Allein die Tatsache, daß die anfangs geschilderte Bronchitis auf antibakteriell wirksame Antibiotika reagierte, spricht klar gegen Pilze als unmittelbarer Auslöser der Lungenbeschwerden: Pilzinfektionen lassen sich mit diesen Medikamenten nicht beseitigen.

Aber es gibt eine Reihe von Hinweisen darauf, daß Candida-Infektionen des Verdauungstraktes andere chronische Infektionen triggern können. Das heißt, daß sie in der Lage sind, anderen Krankheitserregern den Weg zu ebnen, indem sie das Immunsystem ihres unfreiwilligen Gastgebers schwächen. Von Candida albicans sind einige Mechanismen bekannt, mit denen diese krankmachende Hefe in die Immunabwehr eines Organismus eingreifen kann.

Dazu gehört beispielsweise, daß die körpereigenen Freßzellen Candida albicans zwar aufnehmen, aber nicht immer abtöten können: unter Umständen wachsen in der Freßzelle, dem Makrophagen, in kurzer Zeit Pilzfäden aus und zerstören ihn von innen.

Candida albicans kann auch Toxine produzieren. Relativ erforscht ist das Canditoxin, mit dem japanische Wissenschaftler eine Reihe von Experimenten machten. Im Tierversuch hemmte dieses Gift die Vermehrung der T-Lymphozyten, einer sehr wichtigen Gruppe körpereigener Abwehrzellen.

Außerdem hemmte es die Fähigkeit, mit der weiße Blutkörperchen in Gewebe einwandern können, und verringerte die Produktion von Antikörpern. Bei den an Mäusen durchgeführten Versuchen setzte es die Leistungen des Immunsystems schließlich soweit herab, daß sich die Sproßpilze ungehindert ausbreiten konnten.

Darüber hinaus zeigte sich, daß Canditoxin an den Gliazellen, die als Isolierschicht die Nerven umhüllen, sichtbare Veränderungen hervorrief. Am Herzmuskel wirkte es wie das Streßhormon Adrenalin, und an der Darmschleimhaut rief es Ödeme hervor, krankhafte Wasseransammlungen im Gewebe.

Die Bedeutung dieser Beobachtungen für den Menschen ist unklar - leider sind uns keine entsprechenden Untersuchungen an Menschen bekannt. Fest steht aber, daß diese Tierexperimente schon vor längerer Zeit gemacht wurden und sich offensichtlich niemand findet, der diese Spur weiter verfolgt.

Interessant ist, daß die Behandlung der Blähungen dieses Patienten schon vor Jahren zum Erfolg hätte führen können: immerhin war die Diagnose gestellt und die Behandlung angefangen - allerdings nicht ganz ausreichend.

Es ist stets der obere Verdauungstrakt mit Nystatin-Tropfen zu behandeln, der untere (Magen und Darm) mit Tabletten. Auf diese Weise erreicht das Medikament sowohl Pilzansammlungen im Mund und der Speiseröhre, wo die Tabletten nicht wirken können, da sie sich erst im Magen auflösen.

Umgekehrt wirken Tropfen allein nicht mehr im Darm. Viele Mediziner gehen außerdem mittlerweile dazu über, mit Bakterienpräparaten den Versuch zu machen, eine gestörte bakterielle Darmflora wieder aufzubauen.

Die Blähungen entstehen im übrigen dadurch, daß die krankmachenden Hefen wie ihre nützlichen Verwandten im Darm Zucker vergären - dabei entstehen unter anderem reichlich Gase.

Bedauerlich, aber leider auch immer wieder zu hören sind Berichte von Patienten - dieser hier sogar selbst Mediziner - daß Ärzte mit der Pauschalauskunft "Pilze machen nichts, die hat jeder" alle Diagnostik und damit auch die Behandlung verweigern. Wissenschaftlich ist dieser Satz nicht haltbar - auch wenn nicht bei jedem, der fest davon überzeugt ist, Pilze zu haben, auch wirklich welche gefunden werden.

Eine Pilzinfektion des Verdauungstraktes läßt sich mit einer Blutentnahme kaum beweisen, wie in diesem Fall versucht wurde - die Serologie, wie diese Untersuchungen heißen, liefert allenfalls zusätzliche Hinweise. Ausschlaggebend sind aber Abstriche und die Stuhlkultur.

Um auf die mögliche psychiatrische Dimension dieses Interviews kurz einzugehen: wenn hier überhaupt eine psychiatrische Erkrankung hätte passen sollen, dann käme höchstens eine Konversionsneurose in Frage. Dafür gab es aber eindeutig zu viele verifizierbare, körperliche Befunde - und ein Immundefekt findet sich dabei sicher nicht. Die Abqualifizierung des Patienten als Hypochonder oder Spinner war sicher nicht gerechtfertigt.

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